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Burgenländer spendet Knochenmark an kleinen Jungen

Sa, 5.12.2020 | 13:16

Unser 216. Spender ist Manuel aus dem Burgenland

Manuel (27) wurde wenige Monate nach seiner Typisierung bereits als Lebensretter gefunden. Vor kurzem schenkte er durch eine Knochenmarkspende einem kleinen Buben aus Mitteleuropa wieder Hoffnung auf Leben.

"Im Juli 2020 ließen sich meine Freunde und ich bei der Typisierungsaktion des Vereines „Geben für Leben“ in Oberwart registrieren.

Im September bekam ich dann überraschend den Anruf von einer Bregenzer Nummer, und mir wurde mitgeteilt, dass ich einer Person Stammzellen spenden kann. In diesem Moment lief mir ein kalter Schauer den Rücken herunter. Jemandem das Leben retten zu können verband ich nur mit positiven Gedanken und ein Gefühl der Vorfreude kam auf.

Nach der Blutabnahme und der Untersuchung meines Gesundheitsstandes im Krankenhaus Oberwart und der darauffolgenden Analyse wurde mir mitgeteilt, dass nur ein operativer Eingriff (= Knochenmarkspende) vorgenommen werden kann, da der Patient die „reinen Stammzellen“ benötigt. Nach dem positiven Ergebnis der Analyse, der Freigabe des Empfängerkrankenhauses und der Bekanntgabe der Operation im AKH Wien wurde auch sofort der Termin für die Entnahme festgelegt.

Drei Wochen vor der Entnahme musste ich zu weiteren Tests ins AKH Wien. Ab diesem Zeitpunkt gab es dann auch kein zurück mehr, da der Patient auf die Spende vorbereitet wurde. Ich selbst hatte zu keiner Zeit irgendwelche Bedenken und blickte der OP stets positiv entgegen, da ich mich immer in sicheren Händen gefühlt habe.

Die Stammzellenentnahme erfolgte mittels einer Operation im Universitätsklinikum Wien (AKH).

Am Vortag der OP wurde ich für die finalen Tests und Abstimmungen am Nachmittag ins AKH gerufen. Am Operationstag wurde ich in der Früh in den Operationssaal gefahren, wo die Entnahme ca. 35 min dauerte (dies wurde mir nach der OP berichtet). Noch etwas mitgenommen von der Operation wurde mir dann mitgeteilt, dass die Spende schon abgeholt worden sei und sich bereits auf dem Weg zum Spender befinde. Zur Kontrolle verbrachte ich noch eine Nacht im Universitätsklinikum Wien. Vor der Entlassung wurde noch einmal ein Blutbild erstellt und dann ging es auch schon wieder nach Hause.

Ich hoffe, dass mein genetischer Zwilling die Spende gut annimmt und wünsche ihm viel Kraft und Gesundheit auf seinem weiteren Lebensweg.

Ich möchte mich herzlichst beim Verein „Geben für Leben“, dem AKH Wien und dem AKH Oberwart für die reibungslose Koordination und nette Betreuung von den Voruntersuchungen über die Operation bis hin zur Enduntersuchung bedanken. Ebenfalls bedanke ich mich bei meiner Familie und Bekannten, die mich in meinem Tun gestärkt und betreut haben. Ein großer Dank geht auch an meinen Arbeitgeber, der mich für die Untersuchungen und die Operation freigestellt und unterstützt hat.

Abschließend möchte ich allen, denen es möglich ist nahelegen, sich typisieren zu lassen. Es ist ein wunderbares Gefühl, einem Menschen die Chance auf ein gesundes Leben zu geben!"

Lieber Manuel, vielen Dank für Deinen großartigen Einsatz!

Bild: Unser 216 Lebensretter Manuel vor der Knochenmarkspende - Download Foto


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