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Johanna Winding spendet für einen 7jährigen Buben und ein anonymer Spender aus Tirol

Mo, 28.11.2016 | 20:50

Zwei neue Spender und Erlebnisbericht der neuen Spenderin

Während der 33. Spender, der sich bei unserer Typisierungsaktion in Radfeld in Tirol typisieren ließ,  anonym bleiben will, was wir natürlich respektieren, hat sich unsere 34. Spenderin Johanna Winding bereit erklärt, uns von ihrer Spende zu berichten. Und dieser Bericht ist so berührend, dass ich ihn euch nicht vorenthalten will. Lassen wir sie also mit ihren eigenen Worten erzählen, wie es ihr bei dieser Spende ergangen ist:

Hallo liebes Geben für Leben Team!

Ich und mein Mann haben schon oft darüber gesprochen, anderen zu helfen. Sowas wie Blutspenden usw…, bis ich über Facebook gesehen habe, dass in Piesendorf eine Typisierungsaktion stattfinden soll.

So sind wir Ende Jänner zur Blut-Typisierungsaktion gegangen und haben uns registrieren lassen.

Schon am 22.03. bekam ich den ersten total unerwarteten Anruf. Ich sollte bei meinem Hausarzt eine Blutabnahme vornehmen um zu sehen, ob die DNA übereinstimmt.  Nach diesem Anruf war ich ziemlich durch den Wind =)  Somit begann das Warten auf die Antwort, da erst genau untersucht werden musste, ob alles passt.

Im Juni hatten wir wieder Kontakt, es sollte eventuell eine Spende im Juli geben. Leider hieß es, dass der Patient nicht stabil genug  für eine Transplantation ist und dass ich bis September noch reserviert bin. Ich musste schon sehr oft an den Empfänger denken, betete, dass es ihm bald besser geht.  In dieser Zeit liefen meine Hochzeitsvorbereitungen auf Hochtouren, denn ich habe meinen Liebsten am 30. Juli geheiratet!!

Mitte September war es endlich soweit: der Anruf aus München kam mit der Zusage zur Spende. Hier wurde mir auch gesagt, dass es eine Knochenmarkspende in Vollnarkose wird.

Ich war total aus dem Häuschen vor Freude und  natürlich auch nervös was mich erwartet; ich hatte noch nie eine OP oder Vollnarkose.

Der erste Termin war zur Voruntersuchung. Hier wurde ich liebevoll aufgenommen.  Ich wurde über alles Wichtige aufgeklärt und wir sind den ganzen Ablauf der Spende durchgegangen. Bei  diesem Termin habe ich erfahren, dass es sich um einen 7 Jährigen Buben handelt, was mich sehr berührt hat.

Nach nicht einmal einer Woche bekam ich die Freigabe. Einen Tag vor der Spende hat mich mein Mann in die Klinik gebracht. Ich wurde super aufgeklärt, es waren alle total lieb.

Von der Spende sah man fast nichts, nur zwei kleine Punkte hinten am Becken.  Diese sind nach einer Woche komplett verschwunden. Schmerzen hatte ich keine, es fühlt sich einfach an, als hätte man einen blauen Fleck! Ich bin 2 Tage nach der Spende schon wieder zum Tanzkurs gegangen. =)

Also dieses Jahr war wirklich spannend: Erst der Baustellenbeginn zuhause, dann die Hochzeit und die Spende! An 2016 werde ich mich wohl immer erinnern!

Vielen Dank nochmal für den Gutschein, wir werden sicher demnächst mal essen gehen. Danke auch an das Team in Gauting, dort fühlt man sich wirklich wohl und gut aufgehoben.

 

Foto: Unsere 34. Spenderin Johanna Winding

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