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Spenderin aus Dornbirn rettet 3jähriges Mädchen!

Mo, 10.6.2013 | 11:52

Am 28.Mai 2013 spendete die 38 jährige Doris Brüstle-Fässler ihre Stammzellen mittels einer Knochenmarkspende und rettet somit einem dreijährigen Mädchen aus Österreich das Leben!

Doris ließ sich 2006 in Bregenz bei der großen Aktion für die kleine Sophie typisieren. Für Sophie kam damals leider jede Hilfe zu spät, aber durch sie konnte nun ein anderes Leben gerettet werden!

Für Doris war diese Knochenmarkspende etwas ganz besonderes, da ihre Schwester Barbara selbst Leukämie hatte. Ihr kleiner Bruder spendete 1989 im Alter von 10 Jahren seine Stammzellen und Barbaras Leben konnte somit verlängert werden. Drei Jahre später bekam Barbara leider einen Rückfall und verstarb im Alter von 26 Jahren. Das Leben von Barbara konnte zwar nicht gerettet werden, aber das Schicksal gab nun Doris die Chance das Leben eines dreijährigen Mädchens zu retten. Doris erzählte, dass sie über den Anruf von der Wiener Knochenmark- und Stammzellspendezentrale zwar überrascht war, aber keine Sekunde zögerte, sich als Spenderin zu Verfügung zu stellen. Sie sei sich noch nie im Leben so sicher gewesen, etwas tun zu wollen und ist nun sehr glücklich darüber, dass sie diese Chance bekam. Auch von ihrer Familie bekam sie die volle Unterstützung und ihr Ehemann Christof begleitete sie nach Wien.

Doris erzählte mir, dass sie von Anfang bis Ende super betreut gewesen sei. Die Freundlichkeit der Ärzte im AKH Wien war beeindruckend, allen voran Dr. Barbara Pelzmann, welche ihr nicht von der Seite wich und rund um die Uhr für sie da war. Untergebracht war sie in einer wunderbaren Privatklinik und die Knochenmarkspende selbst fand im AKH Wien statt. Die Knochenmarkspende dauerte 25 Minuten und trotz Vollnarkose war sie am Abend schon wieder so fit, dass sie Wiener Freunde treffen konnte. Sie hatte keine Schmerzen und die Tage danach spürte sie lediglich einen leichten Druck in der Hüfte. Es fühlte sich wie ein leichter Muskelkater an. 700 ml Knochenmark (schaut lt Doris aus sie eine milchige, trübe Flüssigkeit) wurden ihr entnommen und innerhalb von 2 Wochen regeneriert sich dies wieder von selbst. Am selben Tag um 13.00 Uhr konnte mit dem dreijährigen Mädchen bereits die Transplantation durchgeführt werden und wir hoffen sehr, dass es ihr bald besser geht.

Eine gute Nachricht zuletzt: Für die kleine Eleni (Foto hier drücken) wurde bereits im April ein passender Spender gefunden. Sie hat die Knochenmarkspende gut überstanden und ist auf dem Weg der Besserung.

In den letzten 14 Jahren ließ unser Verein über 14.000 Vorarlberger typisieren und Doris ist die 17. Spenderin, die dadurch gefunden werden konnte. Dieser große Erfolg motiviert uns sehr und wir werden unermüdlich weiterhin Geld sammeln, damit wir neue Typisierungen bezahlen können.

Foto der Spenderin drücken Sie hier.
Foto: Doris Brüstle-Fässler mit Ehemann Christof sowie ihren Zwillingen Amelie und Marie zusammen mit Susanne Marosch von "Geben für Leben"

Herzliche Grüsse,

Susanne Marosch
(Obfrau Verein „Geben für Leben“)

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