„Wenn du heute 100 Millionen Euro bekommst, dafür aber morgen nicht mehr aufwachst – würdest du sie annehmen? Nein. Weil dein Leben mehr wert ist. Weil du mehr wert bist.“
Mein Wunsch, Menschen zu helfen, hat sich schon in meiner Jugend stark entwickelt. Ich habe früh gemerkt, dass wir uns oft zu sehr mit uns selbst und mit belanglosen Dingen beschäftigen – und dabei vergessen, dass wir alle Teil eines Ganzen sind. Wir sind alle Menschen, und genau deshalb sollten wir mehr auf unser Gegenüber achten.
Als ich meine Lehre als Schlosser begann, war dieser Gedanke bereits da: „Ich möchte etwas tun, womit ich anderen Menschen helfen kann.“ Doch ich wusste noch nicht wie oder was. Also beendete ich meine Lehre und ging anschließend – wie mein Vater – zum Bundesheer.
Diese Zeit war eine der wichtigsten in meinem Leben. Ich habe dort Zusammenhalt, Disziplin, gesunde Ernährung und vieles mehr gelernt. Außerdem absolvierte ich innerhalb von zwei Monaten die Sanitäterprüfung – ein weiterer Schritt in die Richtung, die ich einschlagen wollte.
Nach den sechs Monaten Ausbildung wollte ich hauptberuflich als Sanitäter beim Roten Kreuz arbeiten. Leider gab es zu diesem Zeitpunkt keine offenen Stellen, also führte mich mein Weg zurück zu dem, was ich bereits kannte: dem Beruf als Schlosser.
Vier Jahre später traf ich bei einer Ausbildung auf die Vereinsobfrau Susanne Marosch. Wir verstanden uns auf Anhieb gut. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch bereits gemeinsam mit einem Freund einen Kindergarten bzw. eine Vorschule in Tansania aufgebaut.
Nach der Ausbildung ergab sich im Gespräch mit Susanne die Möglichkeit, bei „Geben für Leben“ mitzuwirken. Der Gedanke hat mich sofort angesprochen, doch mein Leben war zu diesem Zeitpunkt im Umbruch – deshalb musste ich diese Option vorerst offenlassen.
Doch der Wunsch, anderen Menschen zu helfen, ließ mich nicht los. Zwei Monate später meldete ich mich wieder bei Susanne und fragte nach, ob noch Unterstützung gebraucht wird. Und tatsächlich: In Tirol wurde jemand für „Geben für Leben“ gesucht.
Innerhalb eines Monats wurde alles auf die Beine gestellt – von den Unterlagen bis zum Intensivtraining in Hard.
Ein Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Ich darf heute Leben retten. 🤩
Und das gemeinsam mit einer Organisation voller engagierter Menschen, die füreinander da sind.
Ich bin von Herzen dankbar, Susanne kennengelernt zu haben und nun einen wichtigen Beitrag für die Leukämiehilfe in Österreich leisten zu dürfen.
Hobbys:
Ich schätze die Verbindung zwischen Geist und Körper und betreibe deshalb Calisthenics. Außerdem liebe ich die Natur und bin so oft wie möglich draußen – sei es beim Schwimmen, Wandern, Laufen oder anderen Aktivitäten.
Auch wenn ich Zeit für mich sehr genieße, verbringe ich gerne Zeit mit meinen Freund:innen – und manchmal wird dabei auch ordentlich gefeiert.





