Unser 815. Stammzellspender ist Maximilian aus Wolfsberg – Kärnten

Maximilian (19) aus Wolfsberg traf im Feber 2025 eine Entscheidung, die Leben veränderte – vor allem jenes einer jungen Patientin in den USA. Nach einem bewegenden Infovortrag im Rahmen der Typisierungsaktion des Militärkommandos Kärnten entschloss er sich spontan zur Registrierung als potenzieller Stammzellspender bei Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich.

Nur wenige Monate später kam der alles verändernde Anruf: Seine Gewebemerkmale passten perfekt zu einer Jugendlichen, die dringend auf eine lebensrettende Stammzellspende wartete. Für Maximilian stand sofort fest: Er will helfen.

Und er half – mit einer besonders bemerkenswerten Form der Spende. In nur rund zehn Prozent der Fälle erfolgt die Stammzellspende über eine Knochenmarkentnahme unter Vollnarkose – ein aufwendigerer Eingriff, der eine kurze stationäre Aufnahme im Krankenhaus erfordert. Für Maximilian kein Hinderungsgrund, sondern eine Selbstverständlichkeit:

„Eine Knochenmarkspende ist mit einem Krankenhausaufenthalt verbunden und einer Vollnarkose, aber für mich war klar: Wenn ich helfen kann, helfe ich. Auch wenn ich kurz davor etwas Angst hatte, wollte ich helfen. Nach der Knochenmarkspende ging es mir gut und ich hatte keinerlei Schmerzen.“

Maximilians selbstloser Einsatz ist ein bewegendes Beispiel dafür, wie viel Mitgefühl, Stärke und Entschlossenheit in einer einzelnen Entscheidung stecken können. Für die junge Frau in Amerika könnte seine Spende das schönste Weihnachtswunder ihres Lebens bedeuten – die Chance auf ein gesundes, langes Leben.

Danke, Maximilian, für deinen Mut, dein Mitgefühl und deine Menschlichkeit.

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Titelfoto vlnr: Oberst Stefan Lekas (StvMilKdt), Maximilian Reinisch, Julia Neugebauer (GfL) und Mario Wulz (Sanitätswesen)

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