Rohini (31) aus Gänserndorf ließ sich 2024 als Stammzellspenderin typisieren und schenkte kurze Zeit später einem Mann aus Nordamerika neue Hoffnung auf Leben.
Ein paar Zeilen von Rohini:
„Im November 2024 habe ich mich bei der Arbeit typisieren lassen, ohne zu ahnen, was ein Jahr später daraus entstehen würde.
Im Oktober 2025 kam der Anruf von „Geben für Leben“: Ich komme als potenzielle Stammzellenspenderin infrage. Für mich gab es keinen Moment des Zweifelns – mir war sofort klar, dass ich spenden werde. Danach ging alles relativ zügig: Blutproben einsenden und die Voruntersuchung im AKH Wien.
Am 19.01.2026 war es dann so weit – ich durfte spenden.
Die Spritzen, die ich mir zuvor verabreichte, waren unangenehm, aber nicht der Rede wert. Vor allem habe ich mir immer wieder gesagt, dass alles, was ich gerade „durchmache“, harmlos ist im Vergleich zu dem, was der Mensch aushält, der auf meine Stammzellen angewiesen ist.
Die Spende selbst verlief absolut unkompliziert, und ich wurde zu jedem Zeitpunkt bestmöglich betreut. Nach zwei Stunden – ja, wir waren alle sehr überrascht, dass es so schnell ging – war ich schon fertig. Danach ging es mir sehr gut, ich war nur etwas müde und erschöpft.
Während des gesamten Prozesses war „Geben für Leben“ für mich da. Danke dafür!
Ich kann nur jedem Menschen ans Herz legen, sich typisieren zu lassen. Es passiert derzeit so viel Schlechtes in der Welt, dass es für mich nie infrage kam, einem anderen Menschen nicht zu helfen. Nächstenliebe kennt keine Hautfarbe, keine Religion und keine Herkunft – und genau darauf kommt es im Leben schlussendlich wirklich an. Ich bin unglaublich dankbar, einem Mann in den USA die Hoffnung auf ein neues Leben schenken zu können.“
Liebe Rohini, danke, dass du mit deiner Hilfsbereitschaft Licht und Hoffnung in das Leben anderer bringst.
Foto: Rohini





