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Derzeitiger Stand: 139339 Typisierungen und 361 Spender gefunden

Häufig gestellte Fragen zur Stammzellspende

StammzellspenderIn werden -

Häufige Fragen zur Stammzellspende

 

Wann wird eine Stammzellspende durchgeführt?

Stammzellspenden sind das letzte Mittel im Kampf gegen Leukämie und andere Blutkrankheiten. Wenn Chemotherapien und Bestrahlungen nicht helfen, wird ein/e SpenderIn gesucht, um das kranke Immunsystem mit gesunden Stammzellen neu aufzubauen. 

Hat Knochenmark etwas mit dem Rückenmark zu tun?

Hierbei handelt es sich um einen weit verbreiteten Irrtum. Knochenmark und Rückenmark haben nichts miteinander gemein. Bei der Knochenmarkspende bleibt das Rückenmark unberührt. Durch eine Punktierung im Beckenknochen werden die Stammzellen direkt aus dem Knochenmark entnommen. Dies ist vor allem bei Kleinkindern und aktuten Fällen notwendig. 

Wer kann Stammzellspender werden?

Sobald Sie typisiert sind, bleiben Sie als Stammzellspender bis zu Ihrem 61. Geburtstag in unserer Spenderdatei registriert und werden dann automatisch gelöscht. Neuaufnahmen sind möglich, wenn Sie 

  • zwischen 17 (Freischaltung für die weltweite Datenbank ab 18 Jahren) und 45 Jahre alt und
  • körperlich gesund sind.

Gesundheitsfragebogen

Beachten Sie bitte, dass wir Personen, die sich selbst oder die PatientInnen durch Krankheiten oder andere Ursachen gefährden könnten, nicht in die Stammzellspender-Datei aufnehmen dürfen.

Was ist, wenn ich schwanger bin oder stille?

Eine Typisierung ist immer möglich. Bitte gib uns aber den Entbindungstermin bekannt, dann sperren wir Dich automatisch für eine Frist bis sechs Monate nach der Entbindung. Solltest Du länger stillen, dann können wir diese Frist jederzeit verlängern.

Wie erfolgt die Spende?

Bei der Stammzellspende werden die gesunden Stammzellen aus der Blutbahn der SpenderInnen entnommen. Das geschieht in etwa 80 Prozent der Fälle. Dazu spritzen sich die SpenderInnen über fünf Tage hinweg einen Wachstumsstoff, der dem Körper einen grippeähnlicher Zustand simuliert. Dadurch wird die Anzahl der Stammzellen im peripheren Blut - also den Blutzellen in den Blutgefäßen - erhöht.  Die Überproduktion der Stammzellen wird ähnlich einer Blutwäsche direkt aus dem Blut gewonnen. Die PatientInnen haben nach der Spende gleich viele Stammzellen wie vor der Stimulierung.

Bei der Knochenmarkspende werden die Stammzellen mit einer Punktionsnadel direkt aus dem Knochenmark am Beckenkamm der SpenderInnen entnommen. Das geschieht unter einer leichten Vollnarkose. Dazu ist ein kurzer Krankenhausaufenthalt erforderlich. Das Knochenmark regeneriert sich innerhalb von zwei Wochen vollständig.

Wie lange dauert es von der Typisierung bis zur Stammzellspende?

Von der Typisierung bis zur Spende der gesunden Stammzellen kann es wenige Wochen oder oder einige Jahre dauern. So lange geht es, bis es sich herausgestellt hat, dass Sie als Spender für einen Patienten in die nähere Auswahl kommen. Es kann auch sein, dass Sie niemals als SpenderIn aufgerufen werden.

Wo findet die Stammzellen-Spende statt?

Die Spende findet in einer Fachklinik in Gauting bei München, in Ulm, im Universitätsklinikum Graz oder im AKH Wien statt.

Ist es möglich, den/die PatientIn kennenzulernen?

Voraussetzung für den Kontakt zwischen PatientIn und Stammzellen-SpenderIn ist, dass beide den Kontakt wollen und im Vorfeld ein anonymer Briefwechsel stattfindet. Dieser wird über die zuständige Spenderdatei sowie durch die Transplanteure koordiniert.

SpenderInnen unserer Spenderdatei können ihre EmpfängerInnen zwei Jahre nach der Transplantation der gesunden Stammzellen kennenlernen. Allerdings ist es vom jeweiligen Land des Patienten abhängig, ob ein Treffen möglich wird. Es gibt Länder, die Patientendaten nicht freigeben und ein Treffen somit verhindern.

Kann ein Stammzellspender vor der Spende seine Zusage zurücknehmen?

Ein Rücktritt von der Stammzellspende ist rein rechtlich IMMER möglich. Nur muss man bedenken, dass der Rücktritt, wenn er sehr kurz vor der Spende passiert, das Leben des Patienten gefährdet. Zudem bedeutet er einen großen Schlag für die Hoffnung auf das Überleben eines geliebten Menschen. Man sollte es sich also rechtzeitig überlegen, ob man wirklich bereit ist, seine Stammzellen zu spenden. 

Wer trägt die Kosten, wenn ich für einen Patienten Stammzellen spende?

Die Krankenkasse des betroffenen Patienten bezahlt alle notwendigen Untersuchungen, Behandlungen und einen eventuellen Krankenhausaufenthalt des Spenders. Alle weiteren Kosten eines eventuellen Verdienstausfalls, Reisekosten und andere nichtmedizinische Aufwendungen übernimmt bei einer durchgeführten Stammzellspende im Bedarfsfall der Verein "Geben für Leben". Für den Spender fallen somit keine Kosten an.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Warum gibt es eine Altersgrenze für Stammzellen-Typisierungen?

Eine Stammzellspende ist bei uns bis zum 61. Lebensjahr möglich. Je jünger die SpenderInnen sind, desto gesünder und wirksamer sind ihre Stammzellen. Da zwischen der Registrierung zur Stammzellspende und der Spende selbst zudem viele Jahre vergehen können, führen wir Typisierungen bis zum Alter von 45 Jahren durch. Dann haben diese potenziellen LebensretterInnen länger die Chance, in der weltweiten Datenbank gefunden zu werden.

Wo kann sich ein potenzieller Spender registrieren?

Gesunde Menschen zwischen 17 und 45 Jahren können sich auf unserer Homepage ein Stammzellen-Typisierungsset nach Hause bestellen oder an einer unserer vielen Typisierungsaktionen teilnehmen.

Wie oft darf man Stammzellen spenden?

Unsere Spenderdatei schaltet SpenderInnen auf eigenen Wunsch nach Ablauf der zweijährigen Reservierung für den ersten Patienten gerne wieder frei. Somit ist eine zweite Stammzellspende möglich. Eventuelle Spenden für Familienmitglieder sind jedoch immer möglich.

Fehlen mir nach der Spende Stammzellen?

Bei einer Stammzellspende wird nur die vorher stimulierte Überproduktion der Stammzellen entnommen, daher fehlen dem Körper nach der Spende keine Stammzellen. Bei einer Knochenmarkspende wird das entnommene Knochenmark innerhalb von zwei Wochen wieder nachgebildet. . 

Wie finanziert sich Geben für Leben?

Alle Typisierungen müssen zu 100% durch Geldspenden finanziert werden. Diese werden von der Bevölkerung ebenso wie durch Firmen, Vereine oder andere Institutionen übernommen.

Die Verwaltungskosten werden von Geben für Leben jedoch durch die Einnahmen der eigenen Stammzell-Spenderdatei getragen. Denn für jede durchgeführte Stammzellspende durch unsere registrierten SpenderInnen dürfen wir eine Rechnung an die Krankenkasse des/der PatientIn stellen, wodurch wir unsere Verwaltungskosten abdecken.  

Die Geldspenden fließen somit direkt in die Stammzellen-Typisierungen, nicht in die Verwaltungskosten.  

 

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