Jetzt spenden!

Derzeitiger Stand: 29029 Typisierungen und 43 Spender gefunden

Der Verein

Wir sind ein gemeinnütziger Verein in Vorarlberg mit der Mission, an Leukämie erkrankten Menschen die höchstmögliche Chance auf Überleben zu geben!

Dies wird erst durch Ihre Hilfe möglich, indem Sie sich typisieren lassen und sich somit als Spender und potentieller Lebensretter zur Verfügung stellen.

Dabei sind wir Teil eines globalen Netzwerks: Die Merkmale aller typisierten Personen sind weltweit durch autorisierte Ärzte einsehbar und können dadurch einen Menschen vor dem sicheren Tod bewahren – wo immer sich dieser befindet!

Die Geschichte des Vereins

Begonnen hat das Unterfangen „Geben für Leben“ im Jahr 1998 - aus bewegenden Motiven. Herlinde Marosch erlebte hautnah, was es bedeutet, an Blutkrebs zu erkranken. Ihre Nichte, Doris Priesching, erlitt, nachdem sie 1996 mit dem Befund Leukämie konfrontiert und 1997 frei von Leukämiezellen entlassen worden war, ein Jahr darauf einen Rückfall. Einzig eine Transplantation von gesundem Knochenmark konnte lebenserhaltend sein.

Die drei Gründerinnen: Dagmar Ganahl, Herlinde Marosch, Melitta Mair

Die drei Gründerinnen: Dagmar Ganahl, Herlinde Marosch, Melitta Mair

Die Suche nach einem Spender begann. Alle Menschen in ihrem näheren Umfeld ließen ihr Blut typisieren – auch Herlinde Marosch und mit ihr ihre Freundinnen Dagmar Ganahl und Melitta Mair. Ein positives Ergebnis blieb vorerst aus. Die drei Schrunser Frauen wollten jedoch nicht untätig sein. Sie wollten bewegen, riefen zum Blutspenden auf und organisierten erstmals großangelegte Aktionen in Vorarlberg.

Allein im ersten Jahr meldeten sich 1553 Menschen, stellten sich den Fragen über ihre Gesundheit, ihr Alter und Gewicht. Ließen nach genauer Abklärung ihr Blut in „Röhrchen“ fließen. Mit dem Wissen, dass dieses auf die Gewebeverträglichkeitsmerkmale untersucht, die DNA analysiert und das Ergebnis im österreichischen Stammzellregister bis zu ihrem 60. Lebensjahr gespeichert wird. Und vor allem, dass sie weltweit als Spender zu Hilfe gerufen werden können.

Wieder blieb die Erfolgsmeldung, den „genetischen Zwilling“ im näheren Umfeld gefunden zu haben, aus. Doch der unbedingte Wille zum Helfen war in Herlinde Marosch, Dagmar Ganahl und Melitta Mair geboren. In enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des österreichischen Stammzellregisters in Wien entstand eine fixe Einrichtung. Die drei Frauen gründeten den Verein „Geben für Leben“ und mit ihm das Bewusstsein in der breiten Öffentlichkeit mit einer „einfachen Blutspende“ Menschen, die an Blutkrebs erkrankt sind, retten zu können.

In der Zwischenzeit konnte durch die globale Vernetzung der nationalen Stammzellendatenbanken eine Spenderin für Doris Priesching in England gefunden werden. Die entscheidende Transplantation erfolgte. Das Ergebnis: Heute erfreut sie sich wieder bester Gesundheit.

Doris (rechts) mit ihrer Lebensretterin aus England

Doris (rechts) mit ihrer Lebensretterin aus England

Was geblieben ist, sind Blutspendeaktionen, zu denen der Verein „Geben für Leben“ seit beinahe 20 Jahren aufruft. Denn nicht nur Menschen mit der Bereitschaft zum Spenden garantieren für den Erfolg. Insbesondere ermöglichen die vielen „Geldgeber“, dass der finanzielle Aufwand für die Typisierung des Blutes – eine Typisierung kostet 50 Euro – abgedeckt werden kann. Nicht zu vergessen die vielen freiwilligen Helfer, die den Verein bei jeder Aktion unterstützen. Immer wieder stellen sich Ärzte, Krankenschwestern und viele andere Menschen kostenlos in den Dienst der lebensrettenden „Sache“.

Ende 2011 wurden die drei Gründerinnen auf einer Gala für ihr Engagement geehrt - dort wurde der Verein auch offiziell in die Hände des neuen Vorstands gelegt. 

Der Vorstand: Dominik Kapeller (Kassier), Susanne Marosch (Obfrau), Mario Crnjac (Schriftführer)

 

Du kannst für die Welt nur eine Person sein, aber für eine Person die ganze Welt!!

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