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Anja Merhl aus Oberösterreich hat ihre gesunden Stammzellen gespendet

Fr, 15.6.2018 | 10:07

Unsere 70. Spenderin heißt Anja

Unsere 70. Lebensretterin Anja Mehrl (28) aus Wels kam zur Typisierung ins Kumplgut. Hier ist ihr Erfahrungsbericht. 

Hallo, mein Name ist Anja (28) und ich habe am 23. Mai 2018 Knochenmark gespendet.

Am 6. Mai 2017 fand in Wels am Kumplgut eine Typisierungsaktion für den kleinen Max (2) statt.
Ich und eine Freundin fuhren ohne groß darüber nachzudenken gleich am Vormittag dort hin, um uns zu registrieren.
Das ging ganz einfach mit einer Blutabnahme, da hoffte ich schon, dass sie mich einmal benötigen würden, nur dass es dann schon ein Jahr darauf soweit war kam trotzdem überraschend.

Geben für Leben kontaktierte mich Anfang des Jahres per  e–Mail, dass ich eventuell als Spender in Frage kommen würde.
Kurz war ich sprachlos, danach aber sofort voller vor Freude, vielleicht ein Leben retten zu können.
Für weitere genauere Untersuchungen (EKG, Röntgen, Ultraschall etc.)  musste ich dann nach Gauting, in der Nähe von München fahren. Danach bekam ich die endgültige Freigabe, als Spenderin zu passen.

Der Termin wurde rasch fixiert und meine Vorfreude stieg, natürlich ist man auch ein bisschen nervös. Am 22.5. reiste ich dann nach Gauting in die Klinik an und am 23.5. fand die Knochenmarkspende statt.

Gleich in der Früh bin ich in den OP gebracht worden, der Eingriff findet in Vollnarkose statt. Bei mir wurde beidseits vom Beckenkamm Knochenmark entnommen und es dauerte insgesamt ca 1,5 Stunden. Als ich munter wurde hatte ich einen Druckverband erhalten und musste ca 3–4 Stunden auf große Sandsäcke liegen, um etwaigen Nachblutungen vorzubeugen.

Von Schmerzen kann ich euch nicht berichten, da ich keine verspührte. Das einzig Unangenehme waren die Sandsäcke, die kamen aber relativ schnell wieder weg. Das erste Aufstehen erfolgte dann mit dem Pflegepersonal, da der Kreislauf ja erst wieder angekurbelt werden muss.  Das zweite Mal ging ich dann aber schon alleine, da ich sofort wieder mobil war. Es fühlte sich an wie ein Muskelkater. Am nächsten Tag wurde mir dann nochmal Blut abgenommen und ich durfte die Klinik verlassen und nach Hause fahren.

Man sollte sich in den nächsten 2 Wochen eher schonen und auf Sport verzichten. Mein Muskelkater war nach 3 Tagen schon weg und ich konnte mich frei bewegen ohne irgendwelche Einschränkungen.  

Das Gefühl, ein Leben gerettet zu haben, ist noch immer ein ganz Unbeschreibliches.
Liebe Grüße Anja :)

Anjas Knochenmarkspende ging an ein Kleinkind in den USA.

Hier noch ein tollesVideo mit den beiden Spenderinnen anläßlich eines Interviews am Kumplgut.

Bild: Unsere 70. Lebensretterin Anja Mehrl - Download Foto

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