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Heldenhafte Rettungsaktion für ein kleines Mädchen von zwei Münchner Feuerwehrleuten

Mo, 10.9.2018 | 09:38

Grenzenlose Hilfe bei unserem Partner AKB

Gerade habe ich von einem sehr berührenden Fall bei unserem Partner AKB erfahren, den ich heute gerne mit euch teilen möchte. Zwei Feuerwehrmänner aus München boten eine heldenhafte Leistung, um einem kleinen Mädchen zu helfen:

Vor einigen Jahren fand in München eine Knochenmarkspende für ein fünfjähriges Mädchen aus St. Petersburg statt. Das Transplantat wurde entnommen und sollte dann sofort per Flugzeug nach St. Petersburg gebracht und dem Mädchen eingesetzt werden. Das Zeitfenster dazu betrug rund 48 Stunden.

Nun war es aber damals so, dass gerade der Vulkan in Island ausgebrochen war und deshalb alle Flüge gesperrt wurden. Es musste schnell eine Lösung gefunden werden! Da kam auf Anfrage von AKB-Chef Dr. Hans Knabe kurz entschlossen die Münchner Feuerwehr zur Hilfe, die schnell und unkompliziert einen Dienstwagen mit Blaulicht zur Verfügung stellte.

So fuhren zwei beherzte Feuerwehrmänner an einem Dienstagnachmittag gegen 14:00 Uhr mit Blaulicht in Richtung dänische Grenze, um den Transportbehälter mit dem lebensrettenden Transplantat nach Helsinki zu bringen, wo es eine Ärztin aus St. Petersburg in Empfang nehmen sollte. 

Sofort wurden die Botschaften in Dänemark, Schweden und Finnland informiert, um eine ungehinderte Fahrt durch diese Länder sicherzustellen. Ohne Tempolimit rasten die zwei Männer mit Blaulicht bis zur dänischen Grenze, wo sie von der dänischen Polizei in Empfang genommen und mit höchstem Tempo bis zur schwedischen Grenze eskortiert wurden. Auch dort mussten sie Vollgas geben, da sie die Morgenfähre ab Stockholm nach Helsinki erreichen mussten.

Hier zeigte sich Europa von seiner besten Seite, denn die Zusammenarbeit funktionierte blendend. Ein ranghoher schwedischer Polizeibeamter rief bei ihnen an und meinte nur: "Gebt Gas! Die Polizeistationen auf der Strecke sind informiert und Ihr werdet nicht aufgehalten!"

Am Mittwoch um 5:30 Uhr erreichten sie Stockholm, wo sie von einer Polizeistreife auf die Fähre eskortiert wurden. Dort konnten sie das erste Mal ein wenig verschnaufen.

Am Mittwoch um 21:00 Uhr - vereinbart war die Zeit zwischen 21:00 und 21:30 Uhr - trafen sie sich mit zwei russischen Ärzten im Hafen von Helsinki. Die behandelnde Ärztin hatte Tränen in den Augen, als sie dankbar das Transplantat entgegennahm. Knapp sechs Stunden später, am Donnerstag gegen 3:00 morgens, erhielt die fünfjährige Alexandra das lebensrettende Knochenmark!

Vielen Dank allen beteiligten Personen für diese unglaubliche Leistung und dieses Musterbeispiel an Zusammenhalt! So sehen wahre Helden aus!


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