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Julia verstärkt unser Team durch Aktionen in Kärnten und der Steiermark

Fr, 15.4.2022 | 12:08

Vorstellung Team: Julia Neugebauer

Julia verstärkt bereits seit einigen Wochen unser Team. Sie ist Ansprechpartnerin für die südlichen Bundesländer Kärnten und Steiermark und unterstützt unsere Mitarbeiterin Katharina Palatzky bei Veranstaltungen in allen Bundesländern östlich von Salzburg.  

Mein Motto: Das Leben ist ein Geschenk – wir sind umgeben von Wundern!

Warum arbeite ich bei Geben für Leben?

Der ein oder andere wird sich sicherlich fragen, wie ich zu Geben für Leben gekommen bin. Geben für Leben hat schon so einige wundersame Geschichten zu erzählen. So ist auch meine Geschichte wie ein Wunder für mich.

Wie alles begann:

In Deutschland geboren, aufgewachsen und studiert habe ich mich nie so richtig wohlgefühlt. Ich habe mich nie richtig am Platz gefühlt. Irgendwie fühlte ich mich immer „anders“. Schon damals wusste ich – hier gehöre ich nicht hin. Das ist nicht mein Platz.

So bin ich Anfang 20 nach Spanien gereist und mein Herz schlug sofort höher – das war es, wonach ich mich immer gesehnt habe – diese Herzlichkeit, dieses Miteinander, diese Gemeinschaft, dieser familiäre Zusammenhalt. Das war es! Genau das bin ich und hier fühle ich mich zu Hause. Menschlich fühlte ich mich hier sofort wohl, aber beruflich war ich noch lange nicht angekommen! Hier begann erst meine Reise. Ich arbeitete im Immobiliensektor. Kein leichtes Unterfangen, wenn das Herz schon immer für den sozialen und medizinischen Bereich geschlagen hat.

Dann erlitt mein Vater plötzlich einen sehr schweren Herzinfarkt. Von einer Sekunde zur anderen veränderte sich alles im Leben. Sein Leben hing plötzlich am seidenen Faden. Niemand wusste, ob er den Infarkt überleben würde und wenn ja, ob Folgen dadurch entstehen würden. Das war eine sehr schwierige Zeit, daher weiß ich ganz genau, wie Menschen sich fühlen, wenn das Leben eines geliebten Menschen am seidenen Faden hängt und diese Ungewissheit einen schier verrückt macht. Dieses Warten, dieses Bangen, dieses Hoffen, aber dennoch immer diese Angst im Nacken.

Ich habe erlebt, wie nahe Familienangehörige unter diesen Ängsten litten und auf einmal spürte ich meine Aufgabe – Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten, durch das tiefe Tal hindurch, ihnen Trost und Liebe zu geben, ihnen das Gefühl der Hoffnung zu vermitteln und ihnen Mut und Kraft zu schenken. Für mich war diese Zeit sehr schwierig, aber sie hat mir auch gezeigt, was meine Aufgabe im Leben ist. Doch es war noch nicht an der Zeit, diese Fähigkeiten und Stärken auch zu leben.

Nach Österreich gekommen hatte ich endlich die Möglichkeit, mich medizinisch weiterzubilden, da dieser Bereich mich schon immer sehr fasziniert hat. Doch im medizinischen Bereich bleibt oft wenig Zeit für Herzlichkeiten. Alles muss sehr schnell gehen, da Personal und Zeit sehr knappe Ressourcen sind. Konnte ich hier wirklich glücklich werden? Konnte ich hier meine Fähigkeiten leben, die ich damals so deutlich wahrgenommen habe, als das Leben eines so geliebten Menschen am seidenen Faden hing?

Durch meine Schwester lernte ich dann Susanne Marosch kennen. Ihre enorme Begeisterung für die gute Sache riss mich sofort mit. Der Funke ihres inneren Feuers, für das sie so sehr brennt, sprang sofort auf mich über. Und ich wusste augenblicklich – das ist es! Das ist es, wonach ich die ganze Zeit so gesucht habe. In dieser Tätigkeit kann ich endlich genau meine Fähigkeiten leben, die ich damals bei der Herz-OP meines Vaters so deutlich gespürt habe. Menschen zu begleiten, ihnen Hoffnung und Mut zu schenken, ihnen zu zeigen, dass es sich lohnt zu kämpfen und die Hoffnung niemals aufzugeben.

Einen genetischen Zwilling zu finden ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, aber genau das macht es so beglückend, wenn genau diese gefunden wird – dann hat sich die Arbeit gelohnt und zeigt jedem Menschen – nichts ist unmöglich – wir können das scheinbar Unmögliche gemeinsam wahr werden lassen. Durch unser gemeinsames Tun und Wirken können wir scheinbare kleine Wunder vollbringen und jeder kann seinen Teil dazu beitragen. Und genau dafür lohnt es sich jeden Tag zu arbeiten – sich auf die Suche nach genau diesem einen Menschen zu machen, der vielleicht schon morgen ein Leben retten kann – ein Leben eines Menschen, der ihm genetisch gesehen sehr ähnlich ist. Das ist ein Wunder! Und ich bin dankbar, dass ich an diesen Wundern mitwirken darf.

Was sind meine Hobbys?

Meine Hobbys sind Tiere, vor allem die Pferde haben es mir angetan. Ich liebe es, Tieren „Tricks“ beizubringen und ihre Talente zum Vorschein zu bringen. Am liebsten verbringe ich meine Freizeit in der Natur, im Wald, auf einem Berg oder an einem See, mit Tieren oder Menschen, die ich gerne habe. Sportlich bin ich viel mit dem Rad unterwegs. Ich schwimme und laufe auch gerne. Bewegung als Ausgleich ist mir wichtig.

Bild: Unsere Mitarbeiterin Julia Neugebauer - Download Foto

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