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Kärntner schenkt Hoffnung an Frau aus Mitteleuropa

Mi, 7.10.2020 | 15:31

Unser 199. Spender ist Stefan aus Kärnten

Stefan (35) aus Rangersdorf in Kärnten spendete seine gesunden Stammzellen an eine Frau aus Mitteleuropa. 

"Meine Frau und ich haben uns 2017 in der Haspinger Kaserne in Lienz typisieren lassen. Im Juni dieses Jahres bekam ich die unerwartete Nachricht, das ich als Stammzellspender in Frage komme. Nach der ersten Aufregung und Unsicherheit überwog schlussendlich die Vorfreude, einen Menschen helfen zu können.

Anfang September fuhr ich mit meiner Familie nach Gauting zur Voruntersuchung. Dort wurde ich von einem sehr netten Team herzlichst empfangen. Ich wurde von Kopf bis Fuß sehr genau untersucht. Weiters wurde ich genauestens über den Ablauf der Spende bzw. Nebenwirkungen der Spritzen aufgeklärt. 

Drei Tage nach der Untersuchung bekam ich das Ok für die Spende. Mit dieser positiven Nachricht begann nun für meine Frau, meinen kleinen Sohn und mich das große Erlebnis der Stammzellspende. 

Mit großer Vorfreude und etwas Angst vor den Nebenwirkungen ersehnte ich den Tag, der ersten Injizierung. Nach dem ersten Tag der Mobilisation hatte ich nur leichte Kopfschmerzen. Der zweite Tag war der Schlimmste. Dort fühlte ich mich richtig grippig mit Kopf-, Glieder- und Knochenschmerzen. Am dritten und vierten Tag ging es wieder etwas besser, ich hatte lediglich ein leichtes Ziehen im Becken und Oberkörper. 

Am Tag vor der Spende fuhr ich mit meiner Familie nach München, wo uns von der AKB ein Hotelzimmer gebucht wurde.  Meine Spende fand nicht in Gauting, sondern beim BAK in München statt. Am Tag der Spende ging es gleich früh los. 

Um 6 Uhr musste ich mir die letzte Spritze vor der Apherese geben. Um 8 Uhr war es dann endlich so weit. Nach einen kleinen Check und kurzer Aufklährung ging es dann los. Über den linken Arm wurde mein Blut in eine Maschine gepumpt, die die Stammzellen mittels Zentrifuge herausgefiltert und das gefilterte Blut über den rechten Arm in den Körper wieder zurück gab. Dieser Vorgang dauerte ca. 4,5 Stunden. In dieser Zeit wurde ich von allen herzlichst betreut und durfte nebenbei DVDs anschauen.

Nach der Apherese musste ich noch zwei Stunden warten, da meine Blutwerte und auch die Menge der entnommenen Stammzellen noch einmal kontrolliert wurden. In dieser Zeit konnte dann auch meine Familie wieder dabei sein, die ja Aufgrund der COVID 19 Maßnahmen während der Spende nicht anwesend sein durften. 

Als wir dann endlich grünes Licht von der AKB bekamen, bedankten wir uns beim BRK für die echt tolle Betreuung und traten unsere lange Heimreise an. Für meine Familie und mich war es ein unbeschreibliches Erlebnis und eine große Erfahrung, dass wir die Chance hatten, bei einer Stammzellspende dabei zu sein.

Die Nebenwirkungen waren halb so wild ich konnte in dieser Zeit mit nur kleinen Einschränkungen arbeiten. Ich hoffe und bete, dass mein  genetischer Zwilling die Stammzellen gut annimmt und wir uns bald persönlich kennenlernen dürfen.

Ich bedanke mich herzlich bei Geben für Leben, beim BSB und beim BRK München für die herzliche und tolle Betreung."

Lieber Stefan, Vielen Dank, für Deinen großartigen Einsatz! 

Bild: Unser 199. Lebensretter Stefan bei der Stammzellspende - Download Foto

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