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Niederösterreicher spendet Stammzellen nach Osteuropa

Fr, 20.12.2019 | 11:45

Unser 149. Spender heißt Thomas 

Thomas (29) aus Niederösterreich ist unser 149. Lebensretter. Er hat gerade seine gesunden Stammzellen gespendet. Hier ist sein Erfahrungsbericht. 

Hallo! Mein Name ist Thomas, ich bin 20 Jahre alt und komme aus einer kleinen Gemeinde im Bezirk Scheibbs (NÖ). Gestern wurde mir die Ehre zuteil, Stammzellen zu spenden. Nun wurde ich gebeten, einen kurzen Bericht zu verfassen, um meine Erfahrung zu teilen und dadurch vielleicht mehr Menschen dazu zu bewegen, sich typisieren zu lassen, um eventuell auch irgendwann ein Leben retten zu dürfen.

Begonnen hat alles 2017 bei einer Typisierungsaktion in einer  Gemeinde nahe meiner Heimatortschaft, in Steinakirchen. Relativ unwissend, was „typisieren“ bedeutet, hat mich ein Freund, ein Mitorganisator der Aktion und Mitglied des Vereins „Sirius“ dazu bewegt, dort hinzugehen. Gemeinsam mit einigen Freunden habe ich mich also 2017 typisieren lassen.

Ende 2019 kam dann die Nachricht, dass ich eventuell als Spender für einen Leukämiepatienten in Frage käme. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits ein Jahr Medizin studiert und wusste zumindest grob, was auf mich zukommen würde. Der Verein „Geben für Leben“, bei welchem ich mich auf diesem Wege nochmals vielmals für die top Betreuung bedanken möchte, informierte mich über den weiteren genauen Ablauf.

Nach der ersten Voruntersuchung startete die Vorbereitung auf die Spende. Dazu musste ich mir 4 Tage vor der Spende täglich 2 Spritzen unter die Haut verabreichen. Das Verabreichen der Injektionen bereitete mir keine Schmerzen, die Auswirkungen spürte ich allerdings schon. Drei bis vier Tage hatte ich leichte Kreuz- & Kopfschmerzen, jedoch nie so, dass die Einnahme von Schmerzmitteln notwendig gewesen wäre.

Die Spende selbst verlief ebenso unkompliziert wie alle Vorbereitungen und so konnte ich nach ca. 2 Stunden die Klinik schmerzfrei verlassen.

Am Weg nach Hause wurde mir dann allmählich bewusst, was ich mit dieser Spende hoffentlich bewirken werde. Ein Mensch, von dem ich aktuell noch nicht viel weiß, wird nun wieder ein normales Leben führen können. Das Gefühl, jemandem Hoffnung zu schenken, ist überwältigend.

Ich bin ausgesprochen dankbar, dass ich eine solch besondere Erfahrung machen durfte und bin schon gespannt, wie es dem Patienten weiter ergeht.

Lieber Thomas, vielen Dank für Deinen großartigen Einsatz! Du hast damit einer Frau aus Osteuropa eine Chance auf Leben geschenkt.

Bild: Unser 149. Lebensretter Thomas - Download Foto

Erfahrungsberichte

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