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Oberösterreicherin schenkt Hoffnung nach Osteuropa

Fr, 14.2.2020 | 12:34

Unsere 158. Spenderin heißt Birgit

Birgit (39) aus Oberösterreich schenkte mit ihren gesunden Stammzellen einem Mann aus Osteuropa Hoffnung auf Leben. Hier ist ihr Erfahrungsbericht. 

"Hallo ich bin Birgit (39) aus Lengau (OÖ). Ich habe mich im April 2018 bei einer großartigen Spendenaktion der Firma Stempferbau in St.Johann am Walde registrieren lassen. Von dieser Spendenaktion habe ich aus den Medien bzw. Internet erfahren und da ich früher in St. Johann am Walde gewohnt habe und ich Heidi und Alois Stempfer kenne, wollte ich mich bei dieser Aktion auch registrieren lassen.

Für mich war das selbstverständlich, mich registrieren zu lassen. Sollte ich mal in diese verzweifelte Lage kommen, wäre ich auch um jeden Spender froh.

Anfang Oktober 2019 bekam ich dann den Anruf von Geben für Leben, dass ich als möglicher Spender in Frage komme. Ich war am Telefon total sprachlos, und das kommt nicht oft vor. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Da war ein tolles Gefühl und natürlich musste ich meinen Verlobten und meine Geschwister gleich informieren. Wir waren sehr gespannt, wie es da jetzt weiter geht.

Nach den ersten Blutuntersuchungen und dem Anruf, dass meine Stammzellen passen und ich tatsächlich als Spender passe, fuhr ich Anfang Jänner nach Gauting zur BSB, um dort meine Voruntersuchung zu machen. Nach drei Tagen bekam ich dann eine Email, dass die Tests positiv verliefen und der Spende nichts mehr im Wege steht.

Etwas Angst hatte ich vor den Spritzen, die ich mir viereinhalb Tage vor der Spende selber geben musste. Da war ich mir nicht sicher, ob ich das alleine schaffen würde. Aber meine Angst war unbegründet, das Spritzen war ganz einfach.

Leider hatte ich mit den Nebenwirkungen zu kämpfen. Am Donnerstagnachmittag begannen schon die ersten Kopfschmerzen. An den anderen Tagen hatte ich Glieder- und Knochenschmerzen. Aber das alles lässt sich aushalten, wenn man weiß, dass man dafür ein Leben retten kann.

Am Spendetag mussten wir nach München zum Roten Kreuz fahren. Um 8 Uhr morgens ging es los. Nach einigen Schwierigkeiten (mein Blut wollte nicht weg), dauerte meine Spende dann fünf Stunden. Danach fühlte ich mich sehr gut und war glücklich, es gemacht zu haben.

Auf diesem Weg möchte ich dem Empfänger meiner Stammzellen viel Glück wünschen und dass er sich schnell von dieser schweren Krankheit erholen kann.

Weiters möchte ich mich beim Verein GEBEN FÜR LEBEN und der BSB für die tolle Betreuung vor, während und auch nach der Spende bedanken. Ihr seid ein tolles Team. Eure Birgit"

Liebe Birgit, vielen Dank für die lieben Worte. Auch wir bedanken uns herzlich für Deinen tollen Einsatz!

Bild: Unsere 158. Lebensretterin Birgit bei der Stammzellspende - Download Foto

Erfahrungsberichte

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