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Oberösterreicherin schenkt Mitteleuropäerin wieder Hoffnung auf Leben

Di, 15.11.2022 | 11:16

Unsere 361. Spenderin ist Birgit aus Oberösterreich

Birgit (35) aus Behamberg ließ sich 2020 in Haag typisieren. Sie spendete ihre Stammzellen an eine Frau aus Mitteleuropa.

"Als eine sehr gute Freundin von mir 2020 eine Typisierungsaktion ins Leben gerufen hat, wusste ich ehrlich gesagt noch nicht viel über Stammzellenspenden. Das änderte sich schon bei der Typisierung. Aber mit dem, was zwei Jahre später kam, rechnete ich da noch nicht.

Im Juni 2022 bekam ich von „Geben für Leben“ (GfL) eine Nachricht, dass es jemanden gibt, dem ich mit geringem Einsatz helfen oder vielleicht sogar das Leben retten kann. Am selben Tag hatte ich noch ein Telefonat mit GfL, bei dem ich über die weiteren Schritte gut informiert wurde. Und so nahm das Ganze seinen Lauf. Ich bekam ein paar Tage später per Post eine Box mit Röhrchen für meine Blutprobe, die von der Hausärztin abgenommen und per Kurier ins Labor geschickt wurde. Kurz darauf erfuhr ich, dass alles sehr gut übereinstimmte. Ich wurde für die Patientin zirka für zwei bis drei Monate reserviert.

Als ich dann im August die Nachricht erhielt, dass es jetzt bald so weit sein wird, hätte ich schon fast nicht mehr damit gerechnet. Bei diesem Anruf wurde ich auch darüber informiert, dass die Spende nicht über das Blut, sondern über das Knochenmark entnommen wird (weil es in diesem Fall für die Patientin wichtig war).

Ich wurde sehr gut von den Mitarbeiterinnen von „Geben für Leben“ aufgeklärt und stand auch oft in Kontakt mit ihnen und dem AKH Wien, wo ich mich ebenfalls sehr gut betreut fühlte. Wir hatten einen Termin für die Voruntersuchung im AKH vereinbart und auch gleich den Termin für die Spende. Die Voruntersuchung war zirka drei Wochen vor der Spende und man kann sie sich wie eine sehr genaue Gesundenuntersuchung vorstellen.

Bei der Spende selbst musste ich einen Tag zuvor ins Krankenhaus, wo noch einmal Blut abgenommen wurde und ich danach die Ruhe im Einzelzimmer auf der Station im KH genießen durfte. Am nächsten Morgen wurde ich vom KH Personal abgeholt und zur Operation gebracht. Ich bekam eine Vollnarkose, was für mich das erste Mal war, und schlief zirka zwei Stunden. Während der OP wurde mir mit einer Nadel die Stammzellenflüssigkeit aus dem Beckenkammknochen (nicht vom Rückenmark) abgesaugt. Die Narkose vertrug ich sehr gut und somit durfte ich kurz darauf wieder ins Zimmer. Dort blieb ich dann noch eine Nacht und am nächsten Tag fuhr ich nach der Nachuntersuchung, mit zwei kleinen Pflastern am Becken, nach Hause.

Mein Fazit danach ist: Wenn ich mich nicht typisieren lassen hätte, würde die Patientin wahrscheinlich noch immer auf eine Spende warten und so habe ich ihr, mit meinem geringen Einsatz, helfen können und vielleicht sogar ihr Leben gerettet. Ich wünsche ihr das Allerbeste."

Liebe Birgit, mit Deiner Spende hast Du viel Hoffnung geschenkt und wahrscheinlich ein Leben gerettet! Herzliche Gratulation und vielen Dank dafür!

Bild: Unsere Spenderin Birgit vor der Knochenmarkspende - Download Foto

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