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Salzburgerin spendet ihre gesunden Stammzellen an Kind aus Mitteleuropa

Mi, 11.1.2023 | 23:00

Unsere 372. Spenderin ist Alina aus Salzburg

Alina (29) aus Lamprechtshausen spendete ihre gesunden Stammzellen an ein Kind aus Mitteleuropa.

"Zum ersten Mal kam ich mit dem Thema Stammzellenspende im Rahmen meines Psychologie- Studiums 2015 in Berührung. Damals beschloss ich, das will ich machen. Doch wie es im Leben leider oft so ist, habe ich es einfach vergessen. Umso motivierter war ich, als 2018 eine Arbeitskollegin meiner Schwiegermutter selbst nach einer Spende suchte und einen Aufruf zur Typisierung startete. So habe ich dann doch noch mein Vorhaben umgesetzt.

Ich habe mich in all den Jahren nie wieder damit auseinandergesetzt und war total überrascht, als das WhatsApp und dann die E-Mail von Geben für Leben kamen. Diese Nachricht löste sowohl Freude, als auch Nervosität in mir aus.  Die Tatsache, dass ich damit einem Menschen vielleicht das Leben retten könnte, hat ein Fragezeichen nie aufkommen lassen.

Darauf folgten die Blutuntersuchung bei meiner Hausärztin und der Gesundheitsfragebogen. In weiterer Folge habe ich mich für die Bayrische Stammzellbank als Spendeort entschieden und war vor Ort, um den Gesundheitscheck durchzuführen. Dort erhielt ich die Information, dass nach etwa 3 Tagen das Go für die Spende per Mail kommen würde, nur wenn etwas nicht in Ordnung wäre, würden sie sich telefonisch melden.

So erstarrte ich also, als ich 3 Tage später eine Sprachnachricht auf meinem Anrufbeantworter hatte. Zum Glück, es ging nicht um mich, erstes Aufatmen! Und dann der Schock, meine Spende kann nicht stattfinden, der Patient hat eine Infektion. Natürlich war ich bereit, die Spende On-Hold zu setzen und die Spritzen für die Mobilisierung weiter im Kühlschrank aufzubewahren. Es verging also kein Kühlschranktür-Öffnen, ohne an den Empfänger zu denken und zu hoffen, dass es doch noch zu einer Spende kommen kann. Als dann nach einem Monat des Wartens der Anruf kam, die Spende kann nun doch stattfinden, war meine Erleichterung und Freude riesengroß. Ich erfuhr, dass ich ein Weihnachtswunder vollbringen darf.

In der Folge gab es ein weiteres Abklärungstelefonat mit der Bayrischen Stammzellenbank und eine weitere Blutabnahme bei meiner Hausärztin, bevor es dann mit dem obligatorischen Schwangerschaftstest und der ersten Spritze zur Mobilisierung losging.

Die Zeit der Mobilisierung spürte ich doch sehr stark in Form von Knochenschmerzen und leichten Kopfschmerzen, sowie Kreislaufproblemen. Gott sei Dank sind Schmerzmittel erlaubt. Nachdem Schmerzmittel im Allgemeinen bei mir sehr wenig helfen, hatte ich trotzdem Schmerzen und war froh, dass mein Mann in der Woche vor Weihnachten Urlaub hatte, um unsere zwei kleinen Wirbelwinde zu versorgen.

Die Spende selbst hingegen habe ich als sehr unspektakulär empfunden. Meine Stammzellen-Werte waren so hoch, dass ich bereits nach 2,5 Stunden Spende fertig war und mein Mann sich beeilen musste, um mich überhaupt pünktlich abholen zu können. Nach der Spende war ich müde und spürte noch die Restwirkungen der Mobilisierungsspritzen. Ich ruhte mich noch einen Tag danach aus, ohne Schmerzmittel, um dann für das Weihnachtsfest wirklich wieder fit zu sein und so war es auch. Bereits am 23. Dezember war alles wie zuvor, ich hatte keine Nachwirkungen mehr, weder von der Mobilisierung noch von der Spende selbst.

Während des ganzen Prozesses war ich rundum gut versorgt von Geben für Leben, von der Bayrischen Stammzellenbank und meinen Lieben. Allen möchte ich für die Begleitung, die Organisation und die emotionale Unterstützung von Herzen danken.

Ich kann nur jeder/m empfehlen, sich nach Möglichkeit typisieren zu lassen und die Chance zu ergreifen, so ein Wunder unserer Natur und Medizin vollbringen zu können."

Liebe Alina, sehr schön gesagt und vielen Dank für Deinen großartigen Einsatz!

Bild: Unsere 372. Lebensretterin Alina - Download Foto

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