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Tiroler mit Stammzellspende nach Südeuropa

Do, 22.10.2020 | 11:44

Unser 206. Spender ist Nicolas aus Tirol

Nicolas (32) kommt aus Kramsach. Er ließ sich 2017 mit einem Typisierungsset bei uns registrieren und spendete seine gesunden Stammzellen an einen jungen Mann aus Südeuropa.

"Als ich das erste Mal von der Möglichkeit gehört habe „Stammzellen“ zu spenden, konnte ich mir nicht vorstellen wie das funktioniert.

Nach einer kurzen Internet Recherche war mir klar, wie unkompliziert die Stammzellspende mittels Apherese abläuft. Somit war für mich die Entscheidung gefallen, mich als Spender registrieren zu lassen. Wenn mit so geringem Aufwand ein Leben gerettet werden kann, sollte die Chance ergriffen werden.

Nach meiner Registrierung vergingen einige Jahre bis ich im April 2020 von „Geben für Leben“ kontaktiert wurde. Bei der Frage ob ich immer noch dazu bereit wäre eine Stammzellspende durchzuführen, fuhr es mir erst einmal kalt über den Rücken und ich wurde von gemischten Gefühlen gebeutelt. Nach einer kurzen Phase der Orientierung konnte ich die Frage mit einem überzeugten „JA“ beantworten.

Im anschließenden Gespräch über den Ablauf, wurde mir alles sehr detailliert erklärt.

Zu den ersten Schritten gehörte die Blutabnahme zur Abklärung ob man für eine Spende zugelassen wird. Nach dem positiven Bescheid wurde ich nach Gauting (bei München) eingeladen, um mich dort Wort wörtlich auf „Herz und Nieren“ durchchecken zu lassen.

Von der ersten Minute an hatte man das Gefühl auf Händen getragen zu werden. Es wurde sich die nötige Zeit genommen, alle offenen Fragen zu besprechen und somit jegliche Unklarheiten aus der Welt zu schaffen.

Nach dem Start der 5 tägigen Mobilisationsphase zur Freisetzung der Blutstammzellen in das periphere Blut hatte ich am 2.Tag leichte Kopfschmerzen und ein leichtes Ziehen im unteren Bereich der Lendenwirbel. Allerdings ist das nichts im Vergleich mit dem was der Patient durchmacht.

Für die Stammzellspende reiste ich am Vorabend nach München. Die Übernachtung im Hotel wurde für mich organisiert. Ich musste um 7:30 Uhr Vorort sein und die eigentliche Spende dauerte nur 3,5 Stunden. Nach einem kurzen Gesundheitscheck danach konnte ich die Heimreise mit dem Zug ohne Probleme antreten. Auch am nächsten Tag hatte ich keine Beschwerden.

Die einzige Nebenwirkung für mich war das gute Gefühl jemandem die Chance auf ein Weiterleben zu geben.

In Summe war es für mich ein sehr positives Erlebnis. Alle im Vorfeld besprochenen Unannehmlichkeiten, die auftreten könnten, haben sich als absolut harmlos herausgestellt.

Ich kann es jedem nur empfehlen, die gleiche Erfahrung zu machen."

Lieber Nicolas, vielen Dank für Deinen großartigen Einsatz!

Bild: Unser 207. Lebensretter Nicolas bei der Stammzellspende - Download Foto

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