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Tiroler spendet Stammzellen an Frau aus Nordeuropa

Fr, 29.5.2020 | 09:26

Unser 177. Spender ist Johannes aus Tirol

Johannes (36) ist unser 177. Lebensretter. Er kommt aus Tirol und hat mit seinen gesunden Stammzellen einer Frau aus Nordeuropa Hoffnung auf Leben geschenkt. Hier ist sein Erfahrungsbericht. 

Hallo, ich heiße Johannes, bin 36 Jahre alt und komme aus Pettneu am Arlberg. Als 2-facher Familienvater hatte ich immer im Hinterkopf, wenn wir das jemals brauchen würden, wären wir auch froh, einen passenden Spender zu finden. Darum ließ ich mich im Oktober 2018 bei einer Typisierungsaktion mit dem Rotary Club und Geben für Leben im Restaurant Trofana in Mils typisieren.

Anfang des Jahres bekam ich eine Nachricht, dass es jemanden gibt, der meine Stammzellen benötigt. Nach einer Blutabnahme beim Hausarzt war ich gespannt, ob es wirklich sein kann, dass gerade ich mit meinen Stammzellen helfen kann. Durch die Corona Krise dauerte es mehrere Monate, bis ich die Nachricht bekam, dass ich der einzig passende Spender wäre.

Danach ging alles Schlag auf Schlag. Nach Absprache mit der Bayrischen Stammzellenbank folgte eine Voruntersuchung in Gauting (Bayern). Das ganze Team an der Asklepios Klinik war sehr nett und man fühlte sich in guten Händen. Nach einer Untersuchung und einem ausführlichen Aufklärungsgespräch ging es wieder nach Hause. Nach drei Tagen bekam ich dann eine E-Mail, dass einer Spende nichts mehr im Wege steht.

Bereits vier Tage vor der Spende musste ich mich zur Mobilisierung selber spritzen. Vor der ersten Spritze hatte ich ein mulmiges Gefühl, aber danach verlief die Vorbereitung ohne gröbere Probleme. Ich spürte Knochen- und Gliederschmerzen, aber das alles lässt sich aushalten, wenn man weiß, damit ein Leben retten zu können.

Einen Tag vor der geplanten Spende fuhren wir nach Gauting und übernachteten in einem Hotel. Am Tag der Spende war ich natürlich aufgeregt und gespannt, wie alles ablaufen wird. Meine Spende dauerte ca. 2,5 Stunden und verlief ohne Komplikationen. Bereits während der Spende spürte ich, dass die Knochen- und Gliederschmerzen nachlassen. Nach dem Abschlussgespräch fühlte ich mich schon wieder sehr gut und es macht mich sehr glücklich, jemandem ein zweites Leben zu schenken.

Der Empfängerin meiner Stammzellen wünsche ich viel Glück und hoffe, dass sie sich schnell von der schweren Krankheit erholen kann. 

Zum Schluss möchte ich mich beim Team an der Bayrischen Stammzellenbank recht herzlich für die tolle Betreuung bedanken. Ein weiterer Dank gilt dem Verein Geben für Leben, die sich großartig um mich gekümmert haben. Vergelt´s Gott!

PS: LASS DICH TYPISIEREN – ES TUT NICHT WEH!

Vielen Dank, Johannes

Lieber Johannes, wir danken Dir herzlich für Deinen tollen Einsatz!

Bild: Unser 177. Lebensretter Johannes bei der Stammzellspende - Download Foto

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